Potentialmanagement

Wobkom

Das "neue Zeitalter", beschleunigt durch Digitalisierung und Corona, erfordert vor allem auch ein neues Verständnis von Führung und Unternehmensleitung in kleinen und mittleren Unternehmen

Unternehmensführung besteht schon lange nicht mehr darin, den Mitarbeitenden zu sagen wo es langgeht, sondern ihnen zu helfen, ihre Aufgaben bestmöglich zu ergreifen und selbstbestimmt zu erfüllen. Rahmenbedingungen sollten daher so geschaffen werden, dass Selbstorganisation und vertrauensvolle Zusammenarbeit auch über die Distanz und in virtuellen Teams funktioniert.

Corona, Kurzarbeit und die fortschreitende Digitalisierung führen zu komplexen Herausforderungen so dass der Bedarf an Reflexion, Austausch und Kontakt im Team steigt.  Mitarbeitende sind durch die aktuellen Entwicklungen oftmals sehr auf sich selbst gestellt und haben schnell zu lernen, wie sie selbstorganisiert und eigenständig arbeiten können. Gleichzeit muss die gesamte Organisation lernen agil zu bleiben und sich auch über die Distanz als Ganzes weiterzuentwickeln.
Unsere Ausbildung zum Potenzialmanager greift diese Themen auf und zeigt Methoden der Reflexion und Führung von selbstorganisierten, agilen Teams die sich ständig weiter entwickeln müssen. Mit dem Fokus auf einer modernen, qualitativen Organisationsentwicklung hilft das Potenzialmanagement sowohl Mitarbeitenden, Teams und letztendlich der Organisation neue Ziele zu erreichen.
Dabei stehen die Menschen mit ihren Potenzialen immer im Mittelpunkt. So können Mitarbeitende ihre eigentlichen Stärken, Fähigkeiten und Potenziale zum Wohle der Organisation gezielt einbringen und letztendlich ihre eigenen beruflichen Ziele besser erreichen.  Die Potenziale Einzelner, die oft unterschiedlich in den Bereichen Denken (Wissen & Kompetenz), Fühlen (soziale Fähigkeiten) und Handel (Umsetzungsstärke)  vorhanden sind, können im Team synergetisch zu einer neuen effektiven Zusammenarbeit gesteigert werden.
Eigenständig arbeiten und gemeinsam die Zukunft Entwickeln, ist die Herausforderung für alle kleinen und mittleren Unternehmen.
Dazu braucht es gewisse Rahmenbedingungen und Spielregeln, in einer sich verändernden Unternehmenskultur. Wie diese organisatorischen Spielregeln gemeinsam entwickelt werden können, lernen Sie in der Ausbildung.
Potenzialmanagement ist die Führungshaltung bei der menschlich, positive Eigenschaften optimal synergetisch zusammen wirken können.

Haben Sie Fragen, rufen Sie uns gerne an: 02191 / 690 60 70

Wir freuen uns auf Ihren Kontakt!
Weiterlesen

Du magst vielleicht auch

Newsletter Februar 2021

Bestens Newsletter Februar März

In unserem aktuellen Newsletter haben wir wieder Informationen von Geschäften, Restaurants und Kulturanbietern für Euch zusammengestellt. Alle Beteiligten sind dankbar für Eure freundliche Beachtung!

Zum Bestens Newsletter Februar / März

Weiterlesen

Du magst vielleicht auch

Newsletter Januar 2021

Wir starten durch im neuen Jahr …

und trotz der schwierigen Umstände gibt es beste Adressen im Bergischen, die wir für Dich entdeckt haben! Finde Dein attraktives Outfit für den Winter, bestelle frisches Gemüse oder ein leckeres Essen - oder genieße Entspannung im Hotel!

Euer Bestens Team wünscht alles Gute!

 

Weiterlesen

Du magst vielleicht auch

Psychisch gesund durch die Corona-Pandemie kommen

Ein gefährliches Virus hat das Leben vieler Menschen auf den Kopf gestellt. Die unsichtbare Bedrohung durch Covid 19 weckt Ängste und Sorgen. Auflagen und Einschränkungen verändern den Alltag. Dr. med. Christoph Florange, Chefarzt der Klinik Wersbach, spricht über die Folgen für die Psyche und für den Klinikalltag. Er macht aber auch Mut, indem er Tipps fürs „Seelenheil“ gibt.

Herr Florange, auf den Lockdown folgte der harte Shutdown, der uns noch mehr Einschränkungen und Verzicht auf Kontakte abverlangt. Was macht das mit unserer Psyche?

Dr. Christoph Florange Prinzipiell müssen wir unterscheiden zwischen den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf gesunde Menschen einerseits und auf psychisch kranke Menschen andererseits. Bei Gesunden ist vermehrt mit Sorgen um die eigene Gesundheit zu rechnen. Sich sozial zu isolieren, ist außerdem schlecht für die Psyche, denn der Mensch ist ein soziales Wesen. Aus der Isolation können Schlafstörungen oder gar depressive Verstimmungen erwachsen. Außerdem nehmen oft Konflikte und Spannungen zu. Es gibt auch Menschen, die aufgrund der Pandemie-Situation psychisch krank werden. Des Weiteren können Menschen, die bereits psychisch krank waren, unter Umständen erneut erkranken. Oder psychisch Kranke bauen das, was ihnen die Pandemie an Schwierigkeiten beschert, in ihre Erkrankung mit ein. So kommen neue Beschwerden hinzu. Es wird beobachtet, dass einige hypochondrische Tendenzen haben oder sogar Wahnvorstellungen entwickeln. Außerdem fallen aufgrund der von der Regierung verhängten Ausgangsbeschränkungen und Schließungen zum Beispiel von Freizeiteinrichtungen die Tagesstrukturen weg, die bei psychisch Kranken sehr haltgebend sind, so dass sie derzeit viel mehr Probleme haben.

Die Pandemie weckt Ängste, drückt auf die Stimmung, belastet die Psyche. Was bewegt sich im Normalbereich und bei welchen Problemen braucht man professionelle Hilfe? Kann man das an bestimmten Alarmzeichen festmachen?

Florange Man kann davon ausgehen, dass Isolations- und Quarantänemaßnahmen zu psychischen Erkrankungen beitragen können. Alkohol- und Drogenmissbrauch, Depressionen, Auffälligkeiten im Sozialverhalten, höhere Reizbarkeit und Aggressivität bis hin zu Gewalttaten können auftreten. Angstzustände nehmen sicherlich zu. Lang anhaltender Stress kann auf die Dauer auch zu psychischen Störungen wie Depressionen führen. Wenn Schlafstörungen, Sorgen, Grübeleien aber den Alltag massiv bestimmen, dann wäre es Zeit, sich professionelle Hilfe zu holen. Insgesamt gehe ich davon aus, dass das Pandemiegeschehen zu einem Anstieg der psychischen Erkrankungen geführt hat. Daher gibt es in den Kliniken mehr Neuaufnahmen oder Wiederaufnahmen.

Wo holt man sich Hilfe, wenn man das Gefühl hat, dass eine Depression droht?

Florange Betreffende können sich an niedergelassene Ärzte, eine psychosoziale Beratungsstelle oder an die entsprechenden Institutsambulanzen der Kliniken wenden. Die ambulante Psychotherapie läuft im Übrigen ja weiter. Allerdings gab es schon vor der Pandemie für Hilfesuchende Wartezeiten. Auch der Hausarzt und ein Facharzt sind eine erste Anlaufstelle.

Einige Menschen kommen mit der derzeitigen Situation gut klar und entdecken das Wandern oder Stricken. Haben Sie ein paar Tipps fürs Seelenheil? Wie schöpft man Kraft und tankt Zuversicht?

Florange Man sollte drauf achten, das körperliche und seelische Wohlbefinden durch ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und Bewegung zu stärken. Prinzipiell sind gut: Entschleunigung, Achtsamkeit, Abschalten, das heißt auch, den Medienkonsum zu reduzieren. Man kann etwas in der Wohnung machen, Ordnung schaffen, Fotos sortieren, Dinge, die man gerne auf die lange Bank schiebt, erledigen wie die Steuererklärung machen. Man kann Kontakte über die elektronischen Medien wie Skype, WhatsApp, Facetime pflegen, sich mit Freunden und Verwandten über Ängste und Sorgen austauschen oder all das in ein Tagebuch schreiben. Ich gehe davon aus, dass man sich in den Familien prinzipiell über das Virus austauscht und dies auch den Kindern vermittelt. Wenn man sich über das Covid 19 informieren möchte, dann sollte man seriöse Quellen nutzen. Vorsicht geboten ist bei Fake-News und bei Aussagen von Verschwörungstheoretikern. Ein paar praktische Tipps: Das Gefühl der Sicherheit vermittelt auch die Beachtung der AHA-Regeln, also Handdesinfektion, Abstand halten, Maske tragen. Es ist gut, sein Immunsystem durch die richtige Ernährung zu stärken, besonders Vitamin C-haltige Produkte wie Obst zu essen. Auch selber zu kochen, ist gut. Spazieren und Joggen sind sicherlich ratsam. Gehen Sie in den Garten, um zu arbeiten. Frische Luft ist wichtig.

Das ist viel Positives, an das man sich klammern kann.

Florange Positiv ist nicht zuletzt, dass mit der Zulassung des ersten Impfstoffes und mit den begonnenen Impfungen Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. Allerdings wird sich das Prozedere über mehrere Monate hinziehen. Ich gehe davon aus, dass uns die Lockdown-Problematik noch bis Februar, März beschäftigen wird. Eine merkliche Besserung wird wahrscheinlich erst im Sommer eintreten.

Hat der moderne Mensch, bei dem das Konsumieren zum Alltag gehört, das Alleinsein, die Auseinandersetzung mit sich und dem Leben verlernt?

Florange Das geht jetzt sehr ins Philosophische. Unsere Gesellschaft bietet sehr viel Ablenkung, was verhindert, dass ich mich mit mir auseinandersetzen muss. Wir können uns nicht mehr so gut mit uns selbst beschäftigen. Mit dem Wegfall der Ablenkungen wie Fußball, Veranstaltungen, Konzerte, wird vieles jetzt offenbar. Auf einmal habe ich viel Zeit, weiß nicht, was ich damit anfangen soll. Die Auseinandersetzung mit sich selbst kann zu verschiedenen Auswüchsen führen, zu Demonstrationen mit Gewalttätigkeit, zu Streitigkeiten mit dem Ehepartner oder zu einem Kontrollverhalten. Die Leute haben Zeit, sich über Dinge Gedanken zu machen, für die sie vorher keine Zeit hatten. Dann wird zum Beispiel die Größe der Mietwohnung genau nachgemessen, um vielleicht die Miethöhe reduzieren zu können. Am Ende führt das zu mehr Beschwerden durch Verstrickung in Alltagsprobleme.

Was bedeuten die Einschränkungen und Regeln für die Behandlung der psychisch Erkrankten?

Florange Wir können derzeit nicht mit den Therapien weitermachen, die wir sonst gewählt haben. Die Versorgung der Patienten ist insgesamt nicht mehr so einfach. Der Zugang zu den Einrichtungen ist erschwert, in der Tagesklinik können Patienten nicht so ohne weiteres aufgenommen werden. Einige Tageskliniken sind bereits geschlossen, andere haben hohe Hürden vor einer Aufnahme geschaffen. So werden einige Menschen zunächst einmal isoliert, um zu schauen, ob Symptome auftreten, bevor sie in die Therapien gehen.

Eine Art vorgeschalteter Quarantäne?

Florange Ja genau. Das ist belastend für die Patienten. Außerdem führt es dazu, dass einige von ihnen den Weg in die psychiatrische Klinik gar nicht erst suchen. Die Aufnahme von Patienten hängt generell davon ab, wie das Krankenhaus aufgebaut ist und welche Vorbedingungen es für sich definiert hat.

Was sind die Alternativen zu den sonst praktizierten Therapien?
Florange Man kann auf moderne Medien ausweichen und Videosprechstunden anbieten. Das sind Möglichkeiten, die während der Pandemie vermehrt genutzt werden. Diese Alternativen sind unterschiedlich in ihren Wirkweisen, weil es dabei auch unterschiedliche Instrumente gibt. Sie mögen gut und solide sein wie eine kontrollierte Intervention, die man auch am PC machen kann. Aber man weiß nicht, wie wirksam und nachhaltig sie sind. Für Patienten ist es zunächst schwierig, über eine Maschine mit einem Menschen zu sprechen, den er nicht persönlich kennt. So kann es problematisch sein, eine Beziehung aufzubauen. Es fällt generell leichter, wenn man von jemandem in einem persönlichen Kontakt schon einen Eindruck gewonnen hat.

Die Arbeit am Menschen ist also für Sie, für die behandelnden Ärzte und Therapeuten deutlich schwieriger geworden?

Florange Die Bedingungen sind schwieriger geworden. Wir machen verstärkt Online-Interventionen, die wir schon seit 2013 praktizieren. Außerdem haben wir Erfahrungen mit Online-Therapien. Das ersetzt natürlich nicht, was wir in der Regel machen. Zum Beispiel können wir Expositionsübungen derzeit nicht mehr praktizieren. Ein Beispiel: Wenn jemand Platzangst hat, könnte man ihn bei einer Expositionsbehandlung begleiten, das heißt, dass man zum Beispiel gemeinsam auf einen Weihnachtsmarkt geht. Derzeit sind die Plätze leer. Wir können den Patienten also nicht mit seinen Ängsten oder seiner Panik, die sich auf einem gut gefüllten Platz zeigen würde, konfrontieren. Da fehlt uns ein therapeutisches Instrumentarium. Außerdem fehlt – bis auf wenige Ausnahmen - die Möglichkeit von Belastungserprobungen an Wochenenden und Feiertagen. Diese haben wir vor der Pandemie gerne genutzt, damit die Patienten das, was sie im Verlaufe der Therapie in der Woche erarbeitet haben, am Wochenende in ihrer häuslichen Umgebung einüben. Auch der Übergang vom voll- zum teilstationären Bereich gestaltet sich nicht einfach. Unterm Strich macht das Pandemie-Geschehen unsere Arbeit nicht leichter. Das Fazit: Die Kliniken haben ihr Angebot in der psychiatrischen Versorgung reduziert.

Wenn der teilstationäre Bereich eingeschränkt ist, verlängert sich dann der stationäre Aufenthalt?

Florange Nicht unbedingt. Aber wir sind zurückhaltender geworden, Patienten vorzeitig zu entlassen. Außerdem haben wir den teilstationären Bereich in der Klinik Wersbach, der mit viel Kommen und Gehen verbunden ist, mit dem Auftreten der Pandemie eingestellt. Die Tagesklinik auf Gut Landscheid blieb durchgehend geöffnet, das Angebot ist allerdings auf 15 Plätze beschränkt. Die sind auch voll belegt.

Können Sie der derzeitigen Situation irgendetwas Positives abgewinnen? Sie könnte ja zu einem Wendepunkt führen, indem man hinterfragt, ob vor der Pandemie alles normal war.

Florange Man kann in Frage stellen, ob das Ausmaß des Konsums wie vor der Pandemie so sein muss. Man kann sich über die Folgen dieses Konsums Gedanken machen. Man kann die Frage stellen, ob die Globalisierung uneingeschränkt zu begrüßen ist. Auf staatlicher und politischer Ebene könnte darüber diskutiert werden, ob wir bestimmte Schlüsselindustrien wieder hier vorhalten müssen, um die Versorgung zu gewährleisten. Das Beispiel Atemmasken zeigt, dass schon ein Umdenken erfolgt. Man kann sich fragen: Geht es auch mit weniger Schadstoffausstoß, mit mehr Homeoffice als vorher. Ich könnte mir vorstellen, dass die Anzahl der Reisen zu Meetings, Tagungen und Kongressen zurückgeht – auch wenn eine face-to-face-Begegnung besser ist. Global müssen wir uns Gedanken über die Zukunft machen, wie wir leben wollen, wo wir hinwollen.

Wird die psychische Widerstandkraft in solchen schwierigen Zeiten nicht auch trainiert, gestärkt?

Florange Das Überwinden einer Krise, das Meistern schwieriger Situationen hat auch Ressourcen freigesetzt, die unserer Resilienz zugutekommen. In der ersten Welle und im ersten Lockdown hatten viele Menschen Angst vor dem Virus. Diese haben inzwischen viele in der zweiten Welle teilweise überwunden, was leider aber auch dazu führt, dass einige leichtsinniger werden.

Info

Sicherheitsmaßnahmen Derzeit kommt in die Klinik Wersbach von außen niemand herein. Handwerker beispielsweise, die im Haus Reparaturen vornehmen, müssen sich an strenge Regeln halten. Im gesamten öffentlichen Bereich werden Masken getragen. Sie werden nur beim Essen und Trinken sowie in Einzelgesprächen abgenommen, wenn eine ausreichende Distanz gegeben ist. Die Räume werden vermehrt gelüftet. In Gruppentherapien sind Masken dann Pflicht, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

Tests Alle Neuaufnahmen durchlaufen einen Covid 19-Schnelltest. Sie werden außerdem nach Symptomen wie Husten, Müdigkeit und Fieber befragt. Die Mitarbeiter der Klinik screenen sich selbst und füllen jeden Morgen ein entsprechendes Formular aus. Einmal in der Woche durchlaufen alle Mitarbeiter einen Schnelltest.

Zur Einrichtung Die Klinik Wersbach ist eine Klinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie mit Fachabteilungen für Psychosomatische Dermatologie, Allergologie und Traditionelle Chinesische Medizin mit Sitz in Leichlingen-Witzhelden.

Quelle: Klinik Wersbach GmbH

Weiterlesen

Du magst vielleicht auch

Newsletter Dezember 2020

Bald ist Weihnachten ...
… und trotz der schwierigen Umstände gibt es beste Adressen im Bergischen, über die Sie noch z. B. ein attraktives Geschenk, einen Blumenstrauß, frisches Gemüse oder ein leckeres Essen beziehen können!

Ihr Bestens Team wünscht alles Gute!

Newsletter 12/2020

Weiterlesen

Du magst vielleicht auch