Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken

Neues Förderprogramm zur Digitalisierung des stationären Einzelhandels

Die Corona-Krise hat das Kauf- und Konsumverhalten der Verbraucher verändert und die Digitalisierung der Wirtschaft beschleunigt. Für Unternehmen des Einzelhandels mit ausschließlich stationärem Absatz
entsteht hierdurch die Gefahr den Anschluss an den Wettbewerb zu verlieren. „Wer jetzt nicht digital aufgestellt ist, wird es künftig schwer haben, sich auf dem Markt zu behaupten,“ betont Wirtschaftsminister
NRW Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Mit dem Sonderprogramm 2020 „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ sollen kleine Unternehmen des stationären Einzelhandels unterstützt werden ihre Geschäfts- und Vertriebsprozesse zu digitalisieren. „Ein Förderprogramm, das auf die aktuelle Problemlage passt mit kurzen Antragswegen und umfassender Förderung“, bewertet Fördermittelexperte Michael Hagemann das neue Programm aus dem Hause des Wirtschaftsministeriums NRW. Aber man muss schnell sein, denn die Antragsfrist endet schon am 31.08.2020, daher jetzt die Fördermittel zur Digitalisierung des eigenen Geschäfts sichern.

Das Programm richtet sich an Kleinunternehmen des stationären Einzelhandels (max. 49 Beschäftigte, Umsatz max. 10 Mio. oder Bilanzsumme max. 10 Mio. €) die ihre Wettbewerbsfähigkeit durch den Auf- oder Ausbau digitaler Geschäftsprozesse steigern wollen. Dies kann beispielweise der Aufbau von Online-Präsenzen, der Einstieg in den Online-Handel, kontaktloses Bezahlen, digital unterstützte Lieferprozesse oder die Anbindung an lokale Plattformen sein. Einen ersten Ansatz hat der Zusammenschluss wkhandinhand gemeinsam mit dem Digitalexperten Marco Frommenkord in Form des Wermelskirchener Online-Schaufensters entwickelt. Erreichbar ist diese Plattform unter www.wkhandinhand.de

Gefördert werden Beratung, IT-Dienstleistungen und Schulungen, sowie die Anschaffung notwendiger Hard- und Software bis zu einem Zuschuss von maximal 12.000, € mit einem attraktiven Fördersatz von 90%. Die Anträge müssen bis zum 31.08.2020 gestellt sein und die Projekte müssen bis zum Jahresende abgeschlossen werden.

Fördermittelexperte Michael Hagemann hilft bei der Konzeptentwicklung und Antragstellung und gibt noch einen guten Tipp: das neue Programm mit den Digitalisierungsgutscheinen aus dem NRW-Programm
„Mittelstand Innovativ & Digital“ kombinieren. 06.07.2020/ha.

Kontakt: hagemann@projectfactorybb.com

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